Ein schneller Aufschlag, ein harter Slice – das ist die Realität jeder Rallye. Noch bevor das Publikum den Ball sieht, spürt die Rotatorenmanschette den ersten Stoß. Viele Spieler ignorieren das Signal, bis die Schmerzen ausarten. Dann ist das Spielfeld plötzlich ein Risiko, nicht nur ein Spielfeld.
Hier ist die Devise: Beweglichkeit vor Macht. Ohne ausreichendes Bewegungsspielraum wird jede Verstärkung zur Falle. Das bedeutet: Aufwärmen mit dynamischen Armkreisen, nicht mit statischen Hampelmännern. Fünf große Kreise, zehn kleine, dann direkt in die Dehnung übergehen.
Hol dir ein leichtes Theraband, befestige es am Türrahmen, halte den Ellbogen eng am Körper. Zieh das Band nach außen, kontrolliere das Tempo. Drei Sätze, zwölf Wiederholungen, jedes Mal ein kurzer Pause. Diese Übung stärkt den Infraspinatus, den wahren Schild im Aufschlag.
Setz dich auf eine Bank, beide Hände mit 2‑kg-Hanteln. Heb die Arme im 30‑Grad‑Winkel nach vorne, bis sie parallel zum Boden sind. Langsam runter, kein Schwung. Fünf Wiederholungen, viermal hintereinander. Dieses Muster trainiert den Serratus anterior und verhindert das „Schulterknacken“.
Leg dich flach auf den Bauch, strecke die Arme nach vorne. Forme ein Y, hebe die Hände, halte drei Sekunden. Dann ein T, dann ein W – jede Position fünf Sekunden halten. Kein Hantel, nur Körpergewicht. Perfekt, um das Schulterblatt zu stabilisieren.
Schau, die meisten Spieler bauen kein Gleichgewicht zwischen Vorder‑ und Rückseite auf. Sie machen Bizeps‑Curls und vergessen die hinteren Deltamuskeln. Außerdem wird das Tempo oft vernachlässigt – zu schnell, zu laut, keine Kontrolle. Und das Aufwärmen? Oft nur ein kurzer Lauf, kein Fokus auf die Schulter.
Hier ist der Deal: Jeden Trainingstag, direkt nach dem Aufwärmen, drei Rotatoren‑Übungen einbauen. Keine Ausreden. Und wenn du das nicht selbst planst, nutze die Checklisten auf tennisspielplan.com – sie erinnern dich an die einzelnen Sätze.
Mach heute 3 Sätze Rotatorenmanschette – 12 Wiederholungen, und setz dir die Routine fest.
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