Ein Tennis-Match ist kein Spaziergang im Park, es ist ein Sturm aus Sprüngen, Slice und Schweiß. Und während du den Ball jagst, läuft dein Körper wie ein Motor – er braucht Wasser, sonst kippt er. Die klassische Plastikflasche wirkt dabei wie ein Lecks im Tank: halb leer, schwer zu greifen, ständig zu drehen. Das ist das eigentliche Problem, nicht das Aufwärmen.
Hier kommt der Trinkrucksack ins Spiel. Ein schlanker, flexibler Beutel, der sich an deinem Rücken festsetzt, kann 0,75 Liter bis zu 2 Liter flüssige Energie speichern. Kein Wackeln, keine zerbrechlichen Kappen – nur ein kurzer Zug am Schlauch und du bist wieder im Spiel. Und das Beste: Das Gewicht verteilt sich gleichmäßig, kein Ziehen mehr beim Sprint zum Netz.
Modernes TPU, gerolltes Nylon und ein antibakterieller Schlauch – das ist das Dream‑Team. Vermeide Billigprodukte, die nach ein paar Einsätzen einen faden Geschmack hinterlassen. Wenn dein Rucksack nicht geruchlos bleibt, wirfst du deine Zeit im Training weg.
Zu eng = ein Knoten im Puls; zu locker = ein Schwung, der dich aus dem Gleichgewicht bringt. Teste den Rucksack vor dem Kauf: Er sollte fest an der Brust anliegen, aber die Schulterblätter frei lassen. So bleibt deine Bewegungsfreiheit erhalten und du vermeidest ein unangenehmes Scheuern.
Kurze Trainingseinheiten, das Aufwärmen, oder wenn du im Club nur wenig Platz hast – dann ist eine klassische Flasche noch die Wahl. Aber nicht irgendeine, sondern eine mit breitem Griff, aus BPA‑freiem Material und mit einer auslaufsicheren Schraubkappe. So sparst du das lästige Tropfen auf dem Schläger.
Der Trick liegt im Mix. Beginne jedes Match mit einem 0,5 Liter‑Rucksack, packe zusätzlich eine 250‑ml‑Flasche für schnelle Sprints ein. So bist du flexibel, du hast Reserve und du musst nicht zwischen den Spielen zum Balljungen laufen. Hier ein Beispiel von tennisdamen.com – sie setzen die Kombi bei Turnieren ein und schwören darauf.
Vor dem Spiel: 200 ml 30 Minuten vorher, um die Verdauung zu schonen. Während des Spiels: alle 15 Minuten einen Schluck, egal wie intensiv du spielst. Nach dem Satz: leere den Rucksack, fülle ihn neu, aber nimm nicht mehr als 1 Liter – zu viel Wasser bremst deinen Rhythmus.
Jetzt: Nimm dir den 1‑Liter‑Backpack, fülle ihn mit gefiltertem Wasser, beende das Aufziehen deiner Schläger, und greif beim nächsten Aufschlag zum Schlauch – ohne Ausreden.
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